Elektrotechnische und elektronische Produkte verbinden Hardware, Software, Normen, Prüfungen und internationale Lieferketten. Eine falsche Einheit, ein vertauschtes Signal oder eine uneinheitliche Bauteilbezeichnung kann in Handbuch, Schaltplan und Benutzeroberfläche unterschiedliche Folgen haben. LinguaVox übersetzt für Komponentenhersteller, Gerätebauer, Automatisierungsanbieter, Entwicklungsabteilungen und technische Vertriebsteams. Die Bearbeitung umfasst Dokumentation, Produktdaten, Softwaretexte, Qualitätsunterlagen und mehrsprachige Markteinführung.
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Übersetzungen für die Elektro- und Digitalindustrie
Der ZVEI beschreibt die deutsche Elektro- und Digitalindustrie als Leitbranche der Digitalisierung und als stark exportorientierten Wirtschaftszweig. Für Übersetzungsprojekte bedeutet das eine große Bandbreite: Sensoren, Antriebe, Stromversorgung, Gebäudetechnik, industrielle Elektronik, Kommunikationstechnik, Messgeräte und eingebettete Systeme besitzen jeweils eigene Terminologie und Dokumentationslogik.
LinguaVox legt vor Projektbeginn fest, welche Produktfamilie, Zielgruppe und Marktvariante betroffen ist. Entwicklungsspezifikationen werden anders bearbeitet als Installationsanleitungen oder Marketingtexte. Produktnamen, Schnittstellen, Einheiten und sicherheitsbezogene Begriffe müssen dennoch in allen Medien übereinstimmen.
Dokumente, Produktdaten und Softwaretexte
Typische Dateien sind Bedienungs- und Installationsanleitungen, Datenblätter, Applikationshinweise, technische Spezifikationen, Prüfberichte, Konformitätsunterlagen, Schulungen und Serviceinformationen. Hinzu kommen Schaltplanlegenden, Stücklisten, Pinbelegungen, Fehlercodes, Firmware-Hinweise, HMI-Texte und App-Inhalte. Für Vertrieb und Distribution werden Kataloge, Websites, Produktdatenbanken und Messeunterlagen benötigt.
Kurze Produktfelder verlangen besondere Disziplin. Modellnummern, Artikelcodes, elektrische Kennwerte und Schutzarten dürfen nicht verändert werden. Bei Software- oder HMI-Texten werden Variablen, Platzhalter und Längenbegrenzungen geschützt. Die Software-Lokalisierung kann direkt mit der technischen Dokumentation verbunden werden.
Terminologie, Einheiten und Normverweise
Spannung, Strom, Leistung, Frequenz, Temperatur, Schutzklasse und Isolationswerte erscheinen oft mehrfach in einem Produktbestand. LinguaVox kontrolliert Einheiten, Dezimaltrennzeichen und Schreibweisen. Definierte Abkürzungen und Normbezeichnungen bleiben erhalten, während erklärende Texte fachgerecht übersetzt werden. Symbolik wird nur verändert, wenn die Zielvorgabe dies ausdrücklich verlangt.
Die Terminologie reicht von Leiterplatten und Halbleitern über Bussysteme und Protokolle bis zu Schaltschränken, Schutzgeräten und elektrischen Maschinen. Ein allgemeines Technikglossar reicht bei komplexen Portfolios nicht aus. Das Terminologiemanagement wird deshalb nach Produktlinie, Anwendung und Kunde strukturiert.
Qualitätskontrolle und regulatorische Inhalte
Prüfwerte, Grenzbedingungen und Warnhinweise werden separat kontrolliert. Automatische QA erkennt fehlende Zahlen, abweichende Einheiten, beschädigte Tags und inkonsistente Bezeichnungen. Bei sicherheits- oder zulassungsbezogenen Unterlagen empfiehlt sich zusätzlich eine unabhängige Revision. LinguaVox übernimmt die sprachliche Bearbeitung, ersetzt aber nicht die technische oder regulatorische Freigabe des Herstellers.
Bei Konformitätserklärungen, Prüfprotokollen und Zertifikatsanhängen ist die Unterscheidung zwischen feststehenden Bezeichnungen und übersetzbaren Erläuterungen wichtig. Die Zielsprache darf keine neue technische Aussage erzeugen. Wenn Ausgangstext, Schaltplan und Datenblatt voneinander abweichen, wird die Unstimmigkeit als Rückfrage dokumentiert.
CAT-Tools, Produktdaten und DTP
Produktportfolios werden häufig in PIM-, CMS- oder ERP-Systemen gepflegt. Exporte können XML, CSV, Excel, JSON oder proprietäre Formate enthalten. CAT-Tools schützen Codes und ermöglichen die Wiederverwendung freigegebener Segmente. Für neue Produktgenerationen werden geänderte Werte und Funktionen gegen ältere Versionen geprüft.
Handbücher, Kataloge und Datenblätter benötigen oft eine anschließende Layoutkontrolle. Tabellen, Anschlussbilder und mehrspaltige Produktübersichten reagieren empfindlich auf längere Zieltexte. Bei offenen Satzdateien kann LinguaVox Übersetzung und DTP in einem Workflow koordinieren.
Sprachen, Märkte und deutsche Standorte
Die Exportorientierung der Branche führt zu Sprachkombinationen mit Europa, Nordamerika und Asien. Englisch ist häufig die technische Basissprache. Spanisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch kommen je nach Vertriebs- und Produktionsstruktur hinzu. Für die USA oder Mexiko müssen englische und spanische Varianten ausdrücklich festgelegt werden.
München, Nürnberg, Stuttgart, Dresden, Berlin, Hamburg und zahlreiche mittelständisch geprägte Regionen verfügen über starke Elektro-, Elektronik- oder Automatisierungscluster. Weitere Einzelheiten bietet Automatisierung und Robotik zu industrielle Steuerungen und Produktionssysteme. Für Halbleiter und Fertigungsprozesse ist Halbleiter und Mikroelektronik die passende Ergänzung.
Projektplanung und Versionspflege
Für ein Angebot benötigt LinguaVox Dateien, Produktfamilien, Zielsprachen, Zielmärkte, Softwareformate und Termin. Screenshots, Schaltpläne, Glossare und frühere Freigaben erleichtern die Analyse. Bei großen Datenbeständen wird ein Testexport geprüft, damit Codes, Formeln und nicht zu übersetzende Felder korrekt erkannt werden.
Nach der Lieferung können Translation Memory, Terminologiedaten und QA-Berichte bereitgestellt oder für Folgeprojekte weitergeführt werden. Bei Firmware- und Produktupdates wird festgelegt, welche Segmente nur redaktionell verändert wurden und welche eine neue fachliche Prüfung benötigen. Dadurch bleiben Handbuch, HMI, Website und Produktdaten auch über mehrere Releases hinweg abgestimmt.
Bei internationalen Produktfamilien sollte außerdem festgelegt werden, welche Texte als globale Basis gelten und welche länderspezifisch angepasst werden. Netzspannungen, Stecksysteme, Funkzulassungen, Einheiten oder Installationsgewohnheiten können sich je nach Markt unterscheiden. Eine reine sprachliche Ersetzung reicht dann nicht aus. LinguaVox kennzeichnet solche Stellen im Projekt und arbeitet nur mit den vom Hersteller freigegebenen Varianten. Für Distributoren lassen sich zusätzlich kompakte Produkttexte und Vergleichstabellen erstellen, die dieselben technischen Werte wie das Datenblatt verwenden, aber auf die Informationsbedürfnisse des jeweiligen Marktes zugeschnitten sind.
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Häufige Fragen zu Elektrotechnik und Elektronik
Welche Inhalte übersetzt LinguaVox für Elektrotechnik und Elektronik?
Bedienungsanleitungen, Datenblätter, Applikationshinweise, Prüfberichte, Produktdaten, HMI-Texte, Firmware-Hinweise, Kataloge, Websites und Schulungsunterlagen. Der Workflow wird an Produkt und Format angepasst. Produktstand, Dokumenttyp und Zielgruppe sollten aus den Ausgangsunterlagen klar hervorgehen.
Wie werden Zahlen, Einheiten und Artikelcodes geschützt?
Codes und nicht zu übersetzende Elemente werden technisch geschützt. Zahlen und Einheiten werden durch automatische QA und manuelle Kontrolle geprüft, besonders in Tabellen und Datenblättern. Zeichnungen, Tabellen, Warnhinweise und Normverweise werden zusammen mit dem Fließtext geprüft.
Kann LinguaVox Software- und HMI-Texte bearbeiten?
Ja. Variablen, Platzhalter, String-IDs und Längenbeschränkungen werden berücksichtigt. Screenshots und Kontextkommentare helfen bei kurzen oder mehrdeutigen Meldungen. Freigegebene Fachbegriffe können in Glossar und Translation Memory dokumentiert werden. Der zuständige Projektmanager prüft dazu Dateien, Sprachkombination, Termin und Verwendungszweck.
Welche Sprachen sind für Elektronikprojekte häufig?
Neben Englisch oft Spanisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. Zielmarkt und Sprachvariante werden vorab festgelegt. Bei regulierten Inhalten wird der notwendige Kontrollumfang vor Projektbeginn festgelegt.
Welche Angaben benötigt LinguaVox für Übersetzungen im Bereich Elektrotechnik und Elektronik?
Benötigt werden Dateien, Produktfamilie, Zielsprachen, Markt, Formate, Termin und vorhandene Terminologie. Bei Softwareexporten sind Screenshots und Importvorgaben hilfreich. Neue Versionen werden gezielt mit bereits bestätigten Fassungen verglichen. Der zuständige Projektmanager prüft dazu Dateien, Sprachkombination, Termin und Verwendungszweck.
ISO 9001
ISO 17100
ISO 18587