Gute Untertitel geben den Inhalt nicht wortwörtlich wieder. Sie verdichten gesprochene Sprache, bleiben lesbar und erscheinen im richtigen Moment. LinguaVox erstellt und übersetzt Untertitel für Unternehmensvideos, Schulungen, Produktfilme, Interviews, Webinare und digitale Lerninhalte. Dabei werden Sprache, Timecodes, Zeilenlänge, Sprecherwechsel und technische Anforderungen gemeinsam geprüft.
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Was Untertitelung umfasst
Ein Untertitelprojekt kann bei einem fertigen Skript beginnen oder eine vollständige Transkription erfordern. Danach wird der Text segmentiert, zeitlich zugeordnet und an die verfügbare Lesezeit angepasst. Füllwörter und Wiederholungen können gekürzt werden, solange Aussage und Ton erhalten bleiben. Bei Übersetzungen verändert sich die Textlänge zusätzlich, weshalb Timecodes und Segmentierung häufig neu geprüft werden müssen.
Es ist zu unterscheiden zwischen Untertiteln für hörende Zuschauer und Captions, die zusätzlich relevante Geräusche, Musik oder Sprecherinformationen wiedergeben. Der gewünschte Standard wird vor Projektbeginn festgelegt. Die übergeordnete Seite Audiovisuelle Übersetzung zeigt weitere Möglichkeiten.
Dateien und Inhalte für Untertitelung
LinguaVox arbeitet mit Video- und Audiodateien, Skripten, Schnittlisten sowie vorhandenen SRT-, WebVTT- oder TTML-Dateien. Auch Untertitel aus Plattformen können exportiert, geprüft und weiterverarbeitet werden. Wenn On-Screen-Texte, Folien oder Grafiken relevant sind, sollten sie im Material sichtbar oder separat geliefert werden.
Ein Projekt kann nur die Übersetzung vorhandener Timecodes umfassen oder auch Transkription, Timing und technische Endkontrolle. Bei Schulungsserien werden Dateinamen, Episodennummern und Sprachcodes vereinheitlicht. Für Videos ohne Untertitelspur kann zusätzlich geprüft werden, ob die Texte eingebrannt oder als separate Datei ausgeliefert werden sollen.
Arbeitsablauf für Untertitelung
Nach der Materialprüfung werden Ausgangssprache, Sprecher, Tonqualität und Zielplattform erfasst. Die Transkription oder das vorhandene Skript wird bereinigt. Anschließend folgen Übersetzung, Segmentierung und Timing. Dabei werden Zeilenumbrüche nach Sinn und Lesbarkeit gesetzt, nicht zufällig nach Zeichenanzahl.
Die Endkontrolle erfolgt im Video. Sie prüft Synchronität, Ein- und Ausstiegszeiten, Lesegeschwindigkeit, Überlagerungen und mögliche Konflikte mit eingeblendeten Informationen. Zahlen, Produktnamen und Fachbegriffe werden zusätzlich kontrolliert. Automatische Untertitel können eine Rohfassung liefern, ersetzen aber keine sorgfältige Korrektur, insbesondere bei Akzenten, Fachsprache oder mehreren Sprechern.
Fachgebiete bei Untertitelung
Untertitel werden für Produktdemonstrationen, Sicherheitsschulungen, Software-Tutorials, Messevideos, Interviews, Marketingfilme und interne Kommunikation benötigt. Technische Videos enthalten oft Bezeichnungen, die mit Handbüchern und Benutzeroberflächen übereinstimmen müssen. Medizinische Schulungen verlangen kontrollierte Fachterminologie. Marketingvideos brauchen kurze, natürliche Formulierungen.
Bei E-Learning-Projekten können Untertitel mit Quizfragen, Folien und Benutzeroberflächen verbunden sein. Bei internationalen Veranstaltungen werden aufgezeichnete Beiträge nachträglich für mehrere Märkte bereitgestellt. Informationen zu verwandten Leistungen stehen unter Transkription und Voice-over.
Sprachen und Zielmärkte für Untertitelung
Lesbarkeit und Tonalität hängen von der Sprachvariante ab. Spanische Untertitel für Spanien verwenden andere Begriffe als Fassungen für Mexiko oder die USA. Beim Englischen kann eine internationale Version sinnvoll sein, in anderen Fällen werden britische oder amerikanische Konventionen benötigt. Bei Sprachen mit längeren Formulierungen muss stärker verdichtet werden.
Untertitel können auch als Grundlage für Suchbarkeit, Barrierefreiheit oder spätere Sprachaufnahmen dienen. Dafür muss die Datei strukturiert und zuverlässig sein. Eine schlecht bereinigte automatische Transkription erschwert alle folgenden Sprachversionen und sollte nicht ungeprüft als Master verwendet werden.
Technologie und Terminologie für Untertitelung
WebVTT ist für zeitbezogene Textspuren im Web ausgelegt und kann neben Untertiteln auch Captions, Kapitel und Metadaten enthalten. SRT ist einfach aufgebaut und weit verbreitet. TTML bietet umfangreichere Struktur- und Stylingmöglichkeiten in bestimmten Plattformen. LinguaVox liefert das vereinbarte Format und achtet auf korrekte Zeitangaben und Zeichencodierung.
Terminologie wird aus Skripten, Glossaren und weiteren Unternehmensmaterialien übernommen. Bei Serien werden Namen und wiederkehrende Formulierungen zentral gepflegt. Wenn Untertitel später in eine andere Plattform importiert werden, sollten deren Zeichen-, Zeilen- und Stylingvorgaben früh bekannt sein.
Verwandte Leistungen zu Untertitelung
Untertitelung kann mit Voice-over und Sprachaufnahmen, Transkription und Marketingübersetzung kombiniert werden. Eine Untertiteldatei ist jedoch nicht automatisch ein fertiges Voice-over-Skript. Gesprochene Fassungen benötigen andere Längen, Pausen und Satzstrukturen.
Für ein Angebot sind Videolänge, Ausgangs- und Zielsprachen, vorhandenes Skript, gewünschtes Format, Zielplattform und Termin erforderlich. Außerdem sollte angegeben werden, ob Captions, Sprecherkennzeichnungen, Einbrennen oder technische Importtests benötigt werden. Bei einer größeren Videobibliothek sollten Prioritäten, Serienstruktur und spätere Aktualisierungen ebenfalls in die Planung aufgenommen werden. Auch die Wiederverwendung bereits geprüfter Namen, Timecodes und Fachbegriffe sollte vorab organisiert werden. Ein verbindlicher Styleguide erleichtert zudem die konsistente Segmentierung und Sprecherkennzeichnung über mehrere Videos hinweg.
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Häufige Fragen zu Untertitelung
Was ist der Unterschied zwischen Untertiteln und Captions?
Untertitel geben in erster Linie gesprochene Inhalte wieder. Captions können zusätzlich Sprecher, Musik und relevante Geräusche kennzeichnen. Welcher Umfang benötigt wird, hängt von Zielgruppe und Plattform ab. Welche Arbeitsschritte nötig sind, hängt von Textart, Dateiformat und Verwendungszweck ab.
Kann LinguaVox automatische Untertitel korrigieren?
Ja. Automatische Rohfassungen können geprüft, korrigiert, segmentiert und neu getimt werden. Bei Fachsprache oder schlechter Tonqualität ist häufig eine umfassende Überarbeitung nötig. Der vereinbarte Lieferumfang wird im Angebot klar abgegrenzt.
Welche Formate werden geliefert?
Je nach Zielsystem sind unter anderem SRT, WebVTT und TTML möglich. Format, Zeichencodierung, Timecode und Stylingvorgaben werden vor Projektbeginn festgelegt. Bei formatierten Dateien können Layout, Links, Tabellen und Metadaten Teil der Endkontrolle sein.
Werden Untertitel im Video geprüft?
Ja, wenn der entsprechende Umfang vereinbart wurde. Die Kontrolle im Video prüft Synchronität, Lesegeschwindigkeit, Zeilenumbrüche und Konflikte mit sichtbaren Texten. Änderungen nach Projektstart werden über eindeutige Dateiversionen gesteuert.
Welche Angaben benötigt LinguaVox für Untertitelung?
Benötigt werden Video oder Link, Dauer, Ausgangs- und Zielsprachen, vorhandene Skripte, gewünschtes Untertitelformat, Zielplattform und Termin. Vertraulichkeit und zulässige Werkzeuge werden projektbezogen abgestimmt. Der zuständige Projektmanager prüft dazu Dateien, Sprachkombination, Termin und Verwendungszweck.
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ISO 17100
ISO 18587