Software wird nicht nur übersetzt. Benutzeroberfläche, Logik, Datumsformate, Zeichenlängen, Hilfetexte und Supportprozesse müssen für den Zielmarkt funktionieren. LinguaVox lokalisiert Anwendungen, SaaS-Plattformen, Cloud-Dienste und technische IT-Inhalte. Strings, Variablen, Platzhalter, Produktbegriffe und Release-Stände werden kontrolliert. Entwicklung, Produktmanagement, Marketing und Support erhalten einen gemeinsamen Terminologiebestand. So bleibt die Sprache über Oberfläche, Dokumentation, Website und Kundenkommunikation hinweg konsistent.
Angebot anfordern WhatsApp
Lokalisierung für Software- und SaaS-Unternehmen
Software, Cloud und KI gehören zu den zentralen Wachstumstreibern der deutschen Digitalwirtschaft. Unternehmen bieten Produkte über Ländergrenzen hinweg an und veröffentlichen laufend neue Funktionen. Eine einmalige Übersetzung reicht deshalb selten aus. Lokalisierung muss in Entwicklung, Release-Prozess und Content-Management eingebunden werden.
LinguaVox arbeitet mit Produktteams, Entwicklern, Dokumentation, Marketing und Support. Vor Beginn werden Zielsprachen, Plattformen, Rollen und Veröffentlichungsrhythmus geklärt. Weitere Informationen bieten Software-Lokalisierung.
Benutzeroberflächen, Meldungen und Hilfe
Übersetzt werden Menüs, Buttons, Dialoge, Fehlermeldungen, Benachrichtigungen, Onboarding, Tooltips, Hilfe, Release Notes und Supportartikel. Kurze Strings sind ohne Kontext oft mehrdeutig. Screenshots, Entwicklerkommentare und Informationen zur Benutzeraktion verbessern die Zuordnung.
Platzhalter, Variablen, Tastenkürzel und Markup dürfen nicht verändert werden. Zeichenbegrenzungen und Textausdehnung werden berücksichtigt. Bei mobilen Anwendungen wird die Arbeit mit App-Lokalisierung verbunden. Nach Möglichkeit erfolgt eine Prüfung in der laufenden Oberfläche.
Internationalisierung und Sprachvarianten
Das W3C unterscheidet Internationalisierung von Lokalisierung. Internationalisierung schafft technisch die Voraussetzung, verschiedene Sprachen, Schriften, Formate und Leserichtungen zu unterstützen. Lokalisierung passt das Produkt anschließend an Sprache und Markt an. Übersetzung ist ein Teil davon, aber nicht der gesamte Prozess.
LinguaVox meldet sprachliche Probleme wie hart codierte Texte, fehlende Pluralformen oder ungeeignete Datumsformate. Die technische Behebung liegt beim Entwicklungsteam. Für Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Chinesisch werden regionale Varianten bereits in Planung und Terminologie getrennt berücksichtigt.
Dateiformate und Lokalisierungsplattformen
Typische Formate sind JSON, XML, YAML, RESX, PO, POT, XLIFF, CSV, Excel, Android-Ressourcen und iOS-Strings. Content kann außerdem aus Git, einem TMS oder einer Lokalisierungsplattform bereitgestellt werden. Vor Projektbeginn werden Encoding, Schlüssel, Kontextfelder und geschützte Segmente geprüft.
CAT-Tools und Translation Memories unterstützen wiederkehrende Inhalte. Glossare definieren Produktnamen, Funktionen und bevorzugte UI-Begriffe. Automatische QA kontrolliert Tags, Platzhalter, Zahlen und Terminologie. Sie ersetzt jedoch nicht den Test im Produkt.
Technische Dokumentation und Entwicklerkommunikation
IT-Unternehmen benötigen API-Dokumentation, Administratorhandbücher, Installationsanleitungen, Sicherheitsinformationen, Architekturübersichten, Whitepaper und Schulungen. Diese Texte richten sich an Entwickler, Administratoren, Partner oder Endkunden und benötigen unterschiedliche Detailstufen.
Technische Übersetzungen werden mit Website-, Marketing- und Softwareinhalten verknüpft. Codeblöcke, Befehle, Pfade und Parameter werden geschützt. Bei Dokumentationssystemen kann ein strukturierter Export eingesetzt werden, damit Markdown, XML oder andere Markup-Formate erhalten bleiben.
Cloud, Cybersecurity und digitale Souveränität
Cloud-Dienste, KI, Open Source und Cybersecurity prägen den deutschen IT-Markt. Übersetzt werden Sicherheitskonzepte, Datenschutzinformationen, Incident-Kommunikation, Richtlinien, Verträge, Trust-Center-Inhalte und technische Whitepaper. Begriffe wie Mandant, Region, Schlüsselverwaltung oder Berechtigung müssen produktbezogen verwendet werden.
Weitere Informationen bieten Künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit, Datensicherheit und Vertraulichkeit. LinguaVox übersetzt die freigegebenen Aussagen, führt aber keine Sicherheitsprüfung oder Rechtsberatung durch.
Sprachen, Standorte und kontinuierliche Releases
Berlin, München, Hamburg, Karlsruhe, Düsseldorf und weitere Städte verfügen über Softwareunternehmen, Start-ups, Forschungszentren und IT-Dienstleister. Zürich, Wien und Dublin ergänzen das internationale Umfeld. Englisch ist für Entwicklung und Produktmanagement zentral, während Kundengewinnung und Support weitere Zielsprachen erfordern.
Für kontinuierliche Releases empfiehlt sich ein fester Workflow mit regelmäßigen Exporten, definierten Cut-off-Zeiten und klarer Freigabe. Translation Memories werden aktualisiert, aber neue Strings immer im Kontext geprüft. Release Notes und Supportinhalte können parallel zur Oberfläche bearbeitet werden, damit der Zielmarkt vollständige Informationen erhält.
Projektstart und technische Übergabe
Für ein Angebot benötigt LinguaVox Exportdateien, Plattform, Zielsprachen, Stringzahl, Kontextinformationen, Termin und gewünschte Integration. Screenshots, Glossare, Styleguides und Testzugänge verbessern die Qualität. Bei neuen Formaten kann ein Pilotimport vereinbart werden.
Vor der Rücklieferung werden Struktur, Tags und Platzhalter kontrolliert. Das Entwicklungsteam importiert die Dateien und meldet technische Fehler oder Layoutprobleme zurück. LinguaVox korrigiert sprachliche Befunde und kann Pseudolokalisierung oder In-Context-Review in den Prozess einbinden, wenn die technische Umgebung dies unterstützt.
Bei mehreren Produkteditionen sollte zusätzlich festgelegt werden, welche Funktionen in welcher Lizenz oder Region verfügbar sind. Sonst können Hilfetexte und Marketingseiten Funktionen nennen, die im Zielmarkt noch nicht freigeschaltet sind. LinguaVox kann Editionsnamen und Feature-Status in der Terminologie oder in einer Referenzliste abbilden.
Angebot anfordern WhatsApp
Häufige Fragen zu IT und Software
Welche Softwareinhalte lokalisiert LinguaVox?
Benutzeroberflächen, Meldungen, Onboarding, Hilfen, Release Notes, Supportartikel, API-Dokumentation, Websites und technische Marketinginhalte. Produktstand, Dokumenttyp und Zielgruppe sollten aus den Ausgangsunterlagen klar hervorgehen. Der zuständige Projektmanager prüft dazu Dateien, Sprachkombination, Termin und Verwendungszweck.
Welche Dateiformate werden unterstützt?
Unter anderem JSON, XML, YAML, RESX, PO, XLIFF, CSV, Excel, Android-Ressourcen und iOS-Strings. Neue Formate werden vorab getestet. Zeichnungen, Tabellen, Warnhinweise und Normverweise werden zusammen mit dem Fließtext geprüft.
Was ist der Unterschied zwischen Internationalisierung und Lokalisierung?
Internationalisierung schafft die technische Grundlage für verschiedene Sprachen und Märkte. Lokalisierung passt anschließend Text, Formate und Nutzungskontext an. Freigegebene Fachbegriffe können in Glossar und Translation Memory dokumentiert werden.
Kann LinguaVox direkt mit einem TMS oder Repository arbeiten?
Je nach System und Zugriffsmodell ja. Workflow, Rechte, Branches, Export und Freigabe müssen vor Projektbeginn vereinbart werden. Bei regulierten Inhalten wird der notwendige Kontrollumfang vor Projektbeginn festgelegt. Der zuständige Projektmanager prüft dazu Dateien, Sprachkombination, Termin und Verwendungszweck.
Ist ein Test in der laufenden Software möglich?
Wenn Testzugang oder Screenshots verfügbar sind, kann eine In-Context-Prüfung vereinbart werden. Technische Softwaretests bleiben beim Entwicklungsteam. Neue Versionen werden gezielt mit bereits bestätigten Fassungen verglichen. Der zuständige Projektmanager prüft dazu Dateien, Sprachkombination, Termin und Verwendungszweck.
ISO 9001
ISO 17100
ISO 18587