Eine App wird nicht dadurch international, dass ihre Menüpunkte übersetzt werden. Texte müssen in unterschiedlichen Bildschirmgrößen funktionieren, Variablen dürfen nicht beschädigt werden und Zahlen, Datumsangaben oder Währungen müssen zur Region passen. LinguaVox lokalisiert mobile Anwendungen für Unternehmen, Softwareanbieter und Produktteams, die ihre App in mehreren Ländern veröffentlichen oder bestehende Sprachversionen überarbeiten. Dabei werden Benutzeroberfläche, Hilfetexte, App-Store-Inhalte und begleitende Kommunikation als zusammenhängendes Produkt behandelt.
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Was App-Lokalisierung umfasst
App-Lokalisierung verbindet Übersetzung mit technischer Anpassung. Zum Projekt gehören je nach Produkt Navigationspunkte, Fehlermeldungen, Push-Benachrichtigungen, Onboarding-Texte, Formulare, Bezahlvorgänge, Datenschutzhinweise und Inhalte für Support oder Hilfe. Auch der Name einzelner Funktionen kann geprüft werden, wenn eine direkte Übertragung im Zielmarkt missverständlich wäre.
Eine mobile Anwendung hat wenig Platz und viele Abhängigkeiten. Ein längerer deutscher Ausdruck kann in einer kompakten französischen oder spanischen Ansicht abgeschnitten werden. In anderen Sprachen verändert sich die Reihenfolge von Platzhaltern. Rechts-nach-links-Schriften stellen zusätzliche Anforderungen an Layout und Navigation. Deshalb wird die Leistung mit Software-Lokalisierung und, wenn nötig, mit sprachlichen Funktionstests verbunden.
Dateien und Inhalte für App-Lokalisierung
Übersetzbare Inhalte können aus String Catalogs, XML-Ressourcen, JSON, YAML, CSV, XLIFF oder einem Lokalisierungsmanagementsystem stammen. Für iOS-Projekte können String Catalogs und XLIFF-Dateien verarbeitet werden. Android-Anwendungen nutzen häufig XML-Ressourcen und alternative Ressourcen für verschiedene Sprachen und Regionen. LinguaVox prüft, welche Bestandteile übersetzt werden dürfen und welche Schlüssel, Variablen oder Tags unverändert bleiben müssen.
Zum Lieferumfang können außerdem Texte für den App Store und Google Play, Screenshots, Release Notes, Produktseiten, In-App-Käufe, E-Mails und Supportvorlagen gehören. Wenn dieselbe Marke parallel Website, Webanwendung und App betreibt, sollten Benennungen nicht getrennt entwickelt werden. Die Website-Übersetzung und die App-Lokalisierung werden deshalb bei Bedarf terminologisch aufeinander abgestimmt.
Arbeitsablauf für App-Lokalisierung
Vor Projektbeginn werden Plattformen, Ausgangsformate, Zielsprachen, Release-Termin und Verantwortlichkeiten geklärt. Anschließend werden Dateien technisch analysiert und wiederkehrende Inhalte sowie geschützte Elemente identifiziert. Ein Glossar kann Produktnamen, Schaltflächen, Rollen, Berechtigungen und zentrale Handlungsaufforderungen festlegen.
Nach der Übersetzung folgen sprachliche QA-Prüfungen. Dabei werden fehlende Variablen, inkonsistente Terminologie, doppelte Leerzeichen und nicht übersetzte Segmente gesucht. Idealerweise wird die Sprachversion anschließend in einer Testumgebung oder auf Screenshots geprüft. Pseudolokalisierung und frühe Layouttests helfen Entwicklungsteams dabei, abgeschnittene Texte oder nicht externalisierte Strings bereits vor der eigentlichen Übersetzung zu erkennen.
Fachgebiete bei App-Lokalisierung
App-Projekte reichen von B2B-Portalen und industriellen Wartungsanwendungen bis zu Finanz-, Gesundheits-, Reise- oder E-Commerce-Apps. Eine Service-App für Maschinen muss andere Begriffe kontrollieren als eine Endkunden-App für Buchungen. Bei medizinischen oder finanziellen Anwendungen kommen regulatorische und fachliche Anforderungen hinzu. Bei Gaming oder Lifestyle-Produkten spielen Tonalität und kulturelle Anpassung eine größere Rolle.
LinguaVox kann Produktteams unterstützen, die neue Märkte erschließen, eine veraltete Sprachversion überarbeiten oder verschiedene Lieferantenbestände konsolidieren. Auch nach Übernahmen und Rebrandings müssen häufig App, Website und Supportinhalte sprachlich vereinheitlicht werden. Für Shops und Marktplätze ergänzt die Seite E-Commerce-Übersetzungen den technischen Workflow.
Sprachen und Zielmärkte für App-Lokalisierung
Die Zielsprache wird immer mit dem Markt verbunden. Spanisch für Spanien unterscheidet sich von einer Version für Mexiko oder die USA. Portugiesisch für Portugal und Brasilien benötigt getrennte Texte, wenn die Anwendung beide Märkte anspricht. Beim Englischen können britische und amerikanische Konventionen, Maßeinheiten oder Begriffe relevant sein.
Auch innerhalb derselben Sprache können App-Store-Texte, rechtliche Hinweise und Bezahlprozesse regional variieren. LinguaVox klärt deshalb nicht nur die Sprachbezeichnung, sondern auch Gebietsschema, Zielgruppe und gewünschte Tonalität. Bei mehrsprachigen Releases werden Entscheidungen zentral dokumentiert, damit alle Sprachversionen denselben Funktionsumfang abbilden.
Technologie und Terminologie für App-Lokalisierung
Mit CAT-Tools lassen sich Strings, Wiederholungen und freigegebene Begriffe verwalten. Translation Memories unterstützen spätere Releases, dürfen aber nicht blind übernommen werden, wenn sich Funktion oder Kontext geändert haben. Screenshots, Kommentare der Entwickler und eindeutige String-IDs verbessern die Übersetzungsqualität erheblich.
Bei kontinuierlichen Releases kann ein wiederkehrender Import- und Exportprozess eingerichtet werden. Wichtig ist eine klare Versionierung: Welche Strings sind neu, welche wurden verändert und welche sind veraltet? LinguaVox kann Rückfragen bündeln und Freigaben nachvollziehbar dokumentieren. So bleibt die App auch nach mehreren Updates sprachlich konsistent.
Verwandte Leistungen zu App-Lokalisierung
App-Lokalisierung überschneidet sich mit Software-Lokalisierung, SEO-Übersetzungen für Produktseiten und Marketingübersetzungen für Kampagnen. Bei Lern- oder Erklärinhalten können Untertitelung und Voice-over hinzukommen. Unternehmen aus der IT-Branche finden zusätzliche Informationen unter IT und Software.
Für ein belastbares Angebot benötigt LinguaVox möglichst die exportierten Ressourcen, einen Zugang zu Screenshots oder Testbuilds, die Zielsprachen und den geplanten Veröffentlichungstermin. Ein frühes Gespräch über Dateiformate und Freigaben verhindert, dass kurz vor dem Release technische oder terminologische Probleme auftauchen.
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Häufige Fragen zu App-Lokalisierung
Welche Dateien werden für eine App-Lokalisierung benötigt?
Geeignet sind unter anderem XLIFF-, XML-, JSON-, YAML-, CSV- oder String-Catalog-Dateien. Zusätzlich helfen Screenshots, Kommentare und ein Testzugang. Vor dem Angebot wird geprüft, welche Schlüssel, Variablen und Tags geschützt werden müssen. Welche Arbeitsschritte nötig sind, hängt von Textart, Dateiformat und Verwendungszweck ab.
Kann LinguaVox iOS- und Android-Apps lokalisieren?
Ja. Der Workflow wird an die exportierten Ressourcen und den Entwicklungsprozess angepasst. Bei iOS können zum Beispiel String Catalogs oder XLIFF vorkommen, bei Android häufig XML-Ressourcen und gebietsschemaspezifische Varianten. Der vereinbarte Lieferumfang wird im Angebot klar abgegrenzt.
Werden die übersetzten Texte in der App getestet?
Ein sprachlicher Test in Screenshots, Testbuilds oder einer Staging-Umgebung kann vereinbart werden. Dabei werden abgeschnittene Texte, fehlender Kontext, unpassende Zeilenumbrüche und inkonsistente Benennungen geprüft. Bei formatierten Dateien können Layout, Links, Tabellen und Metadaten Teil der Endkontrolle sein.
Wie werden Variablen und Platzhalter geschützt – bezogen auf „App-Lokalisierung“?
Nicht zu übersetzende Elemente werden im CAT-Tool oder im Dateiformat geschützt. Automatische QA-Prüfungen erkennen fehlende oder veränderte Platzhalter. Kritische Strings werden zusätzlich im Kontext kontrolliert. Änderungen nach Projektstart werden über eindeutige Dateiversionen gesteuert.
Welche Angaben benötigt LinguaVox für App-Lokalisierung?
Benötigt werden Ausgangsdateien, Plattform, Zielsprachen, Zielmärkte, Umfang, Termin und gewünschter Testumfang. Vorhandene Glossare, Screenshots und frühere Sprachversionen verbessern die Kalkulation und Planung. Vertraulichkeit und zulässige Werkzeuge werden projektbezogen abgestimmt.
ISO 9001
ISO 17100
ISO 18587