Übersetzungsleistungen

Lektorat und Korrektorat

Lektorat und Korrektorat für deutsche und mehrsprachige Fachtexte, Websites, Berichte, Publikationen und Unternehmenskommunikation.

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Lektorat und Korrektorat – professionelle Übersetzungen von LinguaVox
LinguaVox 150+ Sprachen Übersetzung und Lokalisierung für internationale Märkte
Seit 2000 Koordination ein- und mehrsprachiger Projekte
4.9 / 5 aus 191 Bewertungen
Zum übergeordneten Bereich Übersetzungsleistungen für Unternehmen

Ein sprachlich korrekter Text kann trotzdem schwer lesbar, uneinheitlich oder für seine Zielgruppe ungeeignet sein. LinguaVox übernimmt Lektorat und Korrektorat für Fachtexte, Websites, Berichte, Präsentationen und veröffentlichungsreife Dokumente. Vor Projektbeginn wird festgelegt, ob nur Rechtschreibung und Grammatik geprüft werden oder ob auch Stil, Struktur, Terminologie und Verständlichkeit überarbeitet werden sollen. Diese Abgrenzung verhindert, dass ein einfaches Korrektorat mit einer inhaltlich weitreichenden Bearbeitung verwechselt wird.

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Was Lektorat und Korrektorat unterscheidet

Beim Korrektorat liegt der Schwerpunkt auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Schreibweisen und formalen Unstimmigkeiten. Es eignet sich für Texte, deren Inhalt und Aufbau bereits freigegeben sind. Ein Lektorat greift weiter. Es verbessert Satzbau, Wortwahl, Lesefluss, Register und Verständlichkeit. Wiederholungen, unklare Bezüge oder unnötig komplizierte Formulierungen werden bearbeitet, ohne die fachliche Aussage eigenmächtig zu verändern.

Davon zu unterscheiden ist die Revision. Bei einer Revision wird eine Übersetzung systematisch mit dem Ausgangstext verglichen. Beim Lektorat steht dagegen der Zieltext im Mittelpunkt. Wenn ein Kunde zugleich die inhaltliche Übereinstimmung mit einer fremdsprachigen Vorlage kontrollieren lassen möchte, müssen beide Leistungen ausdrücklich eingeplant werden.

Texte und Dokumente

Typische Projekte sind Geschäftsberichte, Whitepaper, Studien, Angebote, Pressemitteilungen, Produktbroschüren, Schulungsunterlagen, Websites, Blogbeiträge, Präsentationen und interne Richtlinien. Auch Bewerbungsportale, Benutzeroberflächen oder umfangreiche FAQ-Bestände können sprachlich vereinheitlicht werden. Bei technischen Dokumenten geht es zusätzlich um kontrollierte Benennungen, Warnhinweise und wiederkehrende Formulierungen.

Für das Angebot benötigt LinguaVox die bearbeitbare Datei, den Umfang, die gewünschte Eingriffstiefe und den Verwendungszweck. Bei PDF-Dateien muss geklärt werden, ob Kommentare ausreichen oder ob die Änderungen in einer offenen Satzdatei umgesetzt werden sollen. Für umfangreich gestaltete Publikationen kann das Lektorat mit Multilingual Desktop Publishing verbunden werden.

Arbeitsweise und Änderungsdarstellung

Zu Beginn werden Zielgruppe, Tonalität und verbindliche Schreibweisen festgelegt. Vorhandene Styleguides, Glossare und Corporate-Language-Vorgaben werden übernommen. In Word kann mit Änderungsverfolgung gearbeitet werden. In PowerPoint, PDF oder Content-Management-Systemen sind Kommentare, direkte Korrekturen oder eine separate Änderungsliste möglich. Die Darstellungsform sollte zum Freigabeprozess des Kunden passen.

Bei längeren Texten wird nicht nur Satz für Satz geprüft. Überschriften, Terminologie, Abkürzungen, Zahlenformate und Querverweise müssen über das gesamte Dokument hinweg konsistent bleiben. Offene fachliche Fragen werden markiert, statt Inhalte ohne Rücksprache umzudeuten. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Änderungen sprachlich notwendig waren und wo eine Entscheidung des Auftraggebers erforderlich ist.

Fachtexte und Terminologie

Ein Lektorat für Maschinenbau, Medizin, Recht oder Finanzwesen verlangt mehr als allgemeine Sprachkenntnis. Der Bearbeiter muss erkennen, ob ein Begriff fachlich festgelegt ist, ob eine Formulierung nur stilistisch ungewöhnlich wirkt oder ob tatsächlich ein Fehler vorliegt. Bei technischen Unterlagen werden Bauteile und Prozessschritte nicht aus stilistischen Gründen variiert, wenn das die Eindeutigkeit gefährden würde.

Das Terminologiemanagement liefert dafür eine verlässliche Grundlage. Neue Benennungen, Abkürzungen und Schreibweisen können während des Lektorats gesammelt und nach Freigabe in ein Glossar übernommen werden. So verbessert die Bearbeitung nicht nur das einzelne Dokument, sondern auch künftige Texte desselben Unternehmens.

Deutsche Texte und Sprachvarianten

Auch deutschsprachige Inhalte benötigen eine klare Marktzuordnung. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten unterschiedliche Schreibweisen, Begriffe und Konventionen. In der Schweiz wird zum Beispiel ss statt ß verwendet. Bei Unternehmenskommunikation können außerdem regionale Bezeichnungen, rechtliche Hinweise und Währungsformate abweichen.

Bei englischen, französischen, spanischen oder portugiesischen Texten gilt dasselbe Prinzip. Ein Lektorat muss zur tatsächlich vorgesehenen Variante passen. Britisches Englisch, amerikanisches Englisch, Spanisch für Spanien oder Mexiko und Portugiesisch für Portugal oder Brasilien dürfen nicht nachträglich vermischt werden. LinguaVox dokumentiert die vereinbarte Variante und hält sie im gesamten Bestand durch.

Qualitätskontrolle vor der Veröffentlichung

Nach der sprachlichen Bearbeitung folgt eine Endkontrolle. Dabei werden Überschriften, Nummerierungen, Tabellen, Links, Datumsangaben und sichtbare Formatierungsfehler geprüft. Bei Websites kann zusätzlich kontrolliert werden, ob korrigierte Texte im CMS vollständig übernommen wurden und ob Metadaten, Buttons oder Formularmeldungen dieselben Schreibweisen verwenden.

Ein Korrektorat ersetzt keine fachliche Freigabe durch den Kunden. Umgekehrt sollte eine fachlich freigegebene Fassung nicht ungeprüft veröffentlicht werden, wenn viele Änderungen im Layout oder CMS vorgenommen wurden. Für komplexe Publikationen empfiehlt sich deshalb eine abschließende Korrektur auf dem finalen PDF oder in der tatsächlich veröffentlichten Umgebung.

Verwandte Leistungen zu Lektorat und Korrektorat

Lektorat und Korrektorat lassen sich mit Übersetzung, Marketingübersetzungen, DTP und Website-Lokalisierung kombinieren. Bei maschinell vorübersetzten Texten ist zu prüfen, ob ein normales Lektorat genügt oder ob ein strukturiertes Post-Editing erforderlich ist. Die beiden Leistungen verfolgen unterschiedliche Ziele und sollten nicht nur nach Seitenzahl verglichen werden.

Für ein belastbares Angebot benötigt LinguaVox den Text, die Sprache, Zielgruppe, gewünschte Bearbeitungstiefe, Dateiformate, Referenzmaterial und Termin. Eine kurze Musterbearbeitung kann sinnvoll sein, wenn der Ausgangszustand stark schwankt oder verschiedene Abteilungen am Text gearbeitet haben.

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Häufige Fragen zu Lektorat und Korrektorat

Was ist der Unterschied zwischen Lektorat und Korrektorat?

Ein Korrektorat prüft vor allem Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und formale Konsistenz. Ein Lektorat bearbeitet zusätzlich Stil, Lesbarkeit, Satzbau und Verständlichkeit. Der genaue Umfang wird vor Projektbeginn festgelegt. Welche Arbeitsschritte nötig sind, hängt von Textart, Dateiformat und Verwendungszweck ab.

Wird beim Lektorat der Ausgangstext geprüft?

Nicht automatisch. Der bilinguale Vergleich mit dem Ausgangstext gehört zur Revision. Wenn neben Stil und Sprache auch die inhaltliche Übereinstimmung kontrolliert werden soll, müssen Lektorat und Revision kombiniert werden. Der vereinbarte Lieferumfang wird im Angebot klar abgegrenzt.

Können Änderungen nachvollziehbar angezeigt werden?

Ja. Möglich sind Änderungsverfolgung in Word, PDF-Kommentare, direkte Korrekturen im CMS oder eine separate Änderungsliste. Die passende Form richtet sich nach Datei und Freigabeprozess. Bei formatierten Dateien können Layout, Links, Tabellen und Metadaten Teil der Endkontrolle sein.

Bearbeitet LinguaVox auch technische oder medizinische Texte?

Ja. Fachtexte werden mit geeigneten Bearbeitern, Glossaren und Referenzmaterial geprüft. Fachlich festgelegte Begriffe werden nicht aus stilistischen Gründen unnötig variiert. Änderungen nach Projektstart werden über eindeutige Dateiversionen gesteuert.

Welche Angaben benötigt LinguaVox für Lektorat und Korrektorat?

Benötigt werden Datei, Sprache, Umfang, Zielgruppe, gewünschte Bearbeitungstiefe und Termin. Styleguides, Glossare und frühere freigegebene Texte helfen bei einer konsistenten Bearbeitung. Vertraulichkeit und zulässige Werkzeuge werden projektbezogen abgestimmt.

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